Geblogge

Das neue Buch hat begonnen und ich kämpfe mich durch die üblichen Selbstzweifel. Ist der Anfang zu langsam, zu blöd und haben die Charaktere genug … Charakter? Ich meine, mich zu erinnern, dass das bei „Lautstark verliebt“ nicht ganz so schlimm war. Aber ich könnte mich auch irren. Und dann, nach 1,2 Stunden bin ich plötzlich total im Flow und möchte gar nicht mehr aufhören zu schreiben. Muss ich jetzt aber. Feierabend!

„Lautstark verliebt“ ist übrigens mein erstes Buch, das es in die Top 20 bei Amazon geschafft hat. Ganz kurz, gestern Abend. 🙂 Ich bin so stolz auf meine Jungs! Und sie haben schon zwei Rezensionen!

Wordcount heute: 2.216 Wörter
Wordcount »Damals« (Arbeitstitel) insgesamt: 5.257 Wörter

Lieblingsstelle heute:
Sie prusteten beide los. Krümmten sich vor Lachen. Dann kotzte Kai quer über den Mosaikboden.

Neuerscheinung

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten ist Lautstark verliebt jetzt auf Amazon erschienen. Und ich hatte inzwischen sogar Zeit, die Printausgabe hochzuladen. Im BoD-Buchshop gibt es sie schon und in 1,2 Wochen hoffentlich überall. Sollte. Ich traue mich nicht mehr, irgendwelche Versprechungen zu machen. 😉

Und hier ist das erste Kapitel! Es geht diesmal eher gemächlich los. Dafür beginnt die zweite Geschichte, den anderen Protagonisten entsprechend laut und chaotisch. Ich kann nicht sagen, was ich lieber mag. 🙂

Kapitel 1

Ich habe keine Angst, dachte Korbinian. Natürlich war das eine Lüge.
Er stand seit mindestens drei Minuten vor dem Laden und starrte auf das abblätternde Schild. Das Schild blätterte nicht, weil es alt und ranzig war. Sondern weil es cool war. Der ganze Laden war cool.
Die handgemalten Lettern im Schaufenster (Bellas Gitarren & Reparatur), die das Geschäft wirken ließen, als würde es irgendwo in L.A. stehen. Das dunkle Innere, die abgenutzten Gitarren hinter der Glasscheibe, die unzähligen Bandplakate, mit denen die Tür vollgeklebt war …
Korbinian schluckte. In seinem Rücken tuckerte ein Auto vorbei. Die kleine Seitenstraße, in der der Laden sich versteckte, war schmal, kalt und roch nach Benzin. Dreckiger Schnee schmolz in den Ecken und vorhin wäre er auf dem glatten Kopfsteinpflaster fast ausgerutscht.
Korbinian schluckte erneut. Dieser Laden war so cool. Und er? Überhaupt nicht. Nie gewesen. Von seiner grünen Outdoorjacke über die billige, schlecht sitzende Jeans bis zu den orthopädischen Schuhen und dem Schlimmsten, seinem Namen … war er diesem Ort nicht gewachsen. Zum ersten Mal wünschte er sich, dass er selbst seine Klamotten aussuchen würde, und nicht seine Mutter. Schließlich war er schon neunzehn.
Er sollte wirklich … Er sollte eine ganze Menge. Das sagten sie ihm immer wieder. Mama, Papa und Mina. Aber er kriegte nichts davon hin.
Wenigstens das musst du schaffen, dachte er. Jetzt reiß dich mal zusammen. Du hast das Geld, und … und du weißt, was du willst. Bestimmt.
Er spürte Cherrys Gewicht in seiner Hand. Sie schlummerte in dem Gitarrenkoffer, den er heute erst zum zweiten Mal benutzte. Seit er sie vor vier Jahren gekauft hatte, hatte sie sein Zimmer nicht verlassen. Bis heute.
Cherry. Seine Harley Benton CST-24T Black Cherry Flame. Sein Ein und Alles. Für sie musste er verdammt noch mal den Arsch in der Hose haben, einen viel zu coolen Laden zu betreten.
Du kannst das, sagte er sich und atmete tief ein. Er strich eine lange Haarsträhne hinter sein Ohr und überprüfte, ob sein Haargummi noch da war. Dann machte er die paar Schritte bis zur Ladentür und drückte sie auf.
Zumindest versuchte er es. Sie bewegte sich kein Stück.
»Ziehen!« kam eine Stimme von innen und Korbinians Ohren wurden heiß. Verdammt.
Er öffnete die Tür, hörte das blecherne Scheppern einer Glocke und trat ein. Das Geschäft war klein und langgezogen wie ein Schlauch. Hinten lehnte ein gelangweiltes Mädchen in schwarzen Klamotten an der Ladentheke. Ihre Stimme hatte er gerade gehört.
Es roch nach altem Rauch und Leder, vermutlich, weil drei Typen in Lederjacken vor der Wand mit den Gitarren saßen und reihum eine davon ausprobierten. Sie sahen nicht einmal auf, als Korbinian vorbeischlich. Alle Drei waren mindestens vierzig, was ihn ein wenig beruhigte. Bei Jugendlichen hatte er immer Angst, dass sie ihm hässliche Dinge nachrufen würden. Ein Erfahrungswert.
Er gab sich Mühe, mit dem Gitarrenkoffer nichts umzuwerfen und schaffte es bis zur Kasse. Das Mädchen schaute nicht auf, selbst, als er direkt vor ihr stand. Sie blätterte durch einen dicken Katalog, der auf der mit verblassten Stickern übersäten Theke lag. Korbinian sah E-Gitarren auf den Seiten, an denen irgendetwas anders war … Ah, das mussten Linkshänder-Gitarren sein.
»Hallo«, krächzte er. Seine Kehle war staubtrocken. Seine Hände dafür so schweißfeucht, dass ihm der Koffergriff fast aus der Hand rutschte.
Das Mädchen sah auf. Mit einem Blick scannte sie seine peinliche Erscheinung.
»Hi.« Ihre Stimme war hell. Wohlklingend. Er räusperte sich.
»Ich möchte … Ich hab meine Gitarre dabei«, stotterte er.
»Und?« Sie zog die Augenbrauen zusammen. In jeder steckten mindestens fünf Piercings. So cool. »Was willst du damit? Verkaufen?«
»Nein!« Instinktiv zog Korbinian den Koffer vor seine Brust. »Ich will … Sie ist kaputt. Die Bundstäbchen, äh …«
»Also willst du sie reparieren lassen?« Sie klang leicht genervt.
»Ja«, murmelte er und nickte dazu, falls er mal wieder zu leise gesprochen hatte.
»Da runter«, schnarrte sie und deutete mit einem schwarz glänzenden Fingernagel neben sich. Oh. Ja, da ging eine winzige Wendeltreppe hinab. Das Geländer sah aus, als ob man sich pro Zentimeter hundert Splitter holen konnte.
»Danke«, sagte er leise. Sie antwortete nicht, da sie ihre Aufmerksamkeit längst wieder dem Katalog zugewandt hatte.
Vorsichtig tapste er die Stufen hinunter. Er stieß sich den Schädel an einem Balken und stolperte schließlich in eine Höhle, die roch wie ein Meerschweinchenkäfig. Die Wände bestanden aus unverputztem Mauerwerk, nur geschmückt von unzähligen Holzregalen, auf denen Gitarrenteile lagen. Rechts von ihm schraubte eine ältere Frau in einem Metallica-Shirt gerade an einer rotbraunen Fender Standard Strat herum. Musik dröhnte aus einem scheppernden Lautsprecher. Irgendein Sänger brüllte Worte, die Korbinian nicht verstand und … Er schrak zurück.
Ein schwarzgekleideter Junge, nein, Mann, drehte sich um und sah ihn an.
Und Korbinian wäre am liebsten weggelaufen. Dieser Kerl war cooler als alles andere in diesem gesamten Laden. Das wusste er, selbst, als der ihm noch den Rücken zugedreht hatte. Groß, blond, sportlich. Attraktiv. Schwarzes Langarmshirt, aus dessen Halsausschnitt ein Tattoo schaute. Schwarze Lederhose. Kalte, graue Augen hinter hellen Strähnen, die ihm verwegen in die Stirn fielen. Geschmeidige Bewegungen. Und ein Gesicht, so unfreundlich, als würde er Korbinian gleich die Hose runterziehen und ihn auf die Straße jagen. So, wie es Benjamin Meier damals in der siebten Klasse gemacht hatte.
Korbinians Handflächen waren klatschnass. Aber er blieb stehen, selbst, als der Typ sich komplett umgedreht hatte und ihn verächtlich musterte. Nur das Gewicht in seiner Hand ließ ihn stehenbleiben. Der Typ sah aus wie ein Löwe, in dessen Revier er unbefugt eingedrungen war.
»Ja?«, brummte der Blonde.
Er schien nicht viel älter als Korbinian zu sein. Aber einen ganzen, nein, nur einen halben Kopf größer. Schlimm genug. Korbinian ballte die Faust. Dann hielt er dem Blonden den Koffer hin.
»Die Bundstäbchen sind abgenutzt«, murmelte er und sah zu Boden. Alte Holzdielen, aber blitzblank geputzt. Er spürte, wie ihm das Gewicht abgenommen wurde.
»Lass mal sehen«, sagte der Blonde, ein wenig freundlicher. Erstaunlich sanft legte er den Koffer auf die nächstbeste freie Fläche und klappte ihn auf.
Cherry glänzte im Licht der Deckenlampe. Blutroter Körper, grauer Hals, etwas abgenutzt, aber immer noch wunderschön. Der Typ pfiff durch die Zähne.
»Gut gepflegt«, sagte er anerkennend und Korbinian entspannte sich ein wenig. Der Kerl nahm Cherry aus dem Koffer und betrachtete sie prüfend.
»Wie alt?«, fragte er.
»Vier Jahre«, sagte Korbinian, leise.
»Hm.« Der Blonde besah die Bundstäbchen, die von den Saiten tief eingekerbt worden waren. »Und da ist die schon so abgenutzt?«
Seine Stimme kam Korbinian bekannt vor, aber er wusste nicht, woher. Es war eine schöne Stimme. Warm und voll.
»Ich … ich spiel halt jeden Tag.«
Der Kerl musterte ihn, so ausführlich, wie er gerade noch Cherry betrachtet hatte. Korbinian versuchte, kraft seiner Gedanken im Boden zu versinken. Warum hatte er nichts Schwarzes angezogen? Nun, weil er nichts Schwarzes besaß. Seine Mutter meinte immer, er sollte fröhliche Farben tragen.
»Jeden Tag«, wiederholte der Kerl. Korbinian hatte das Gefühl, vor Gericht zu stehen. Einem Gericht, in dem ihm niemand glauben würde, egal, was er tat. Er nickte.
»Wie lange?«
»Ein … paar Stunden.«
Wann immer er konnte. Sobald er heimkam, sobald das Abendessen vorbei war. Und, seit er das Abi geschafft hatte, fast den ganzen Tag über, nur unterbrochen von der Arbeit im Lager und dem Steuerkram, den er für seine Eltern erledigte. Das war die Bedingung gewesen. Dafür, dass er ein Jahr Zeit bekam, um zu überlegen, was er mit seinem Leben anfangen wollte. Bisher wusste er nicht viel, außer, dass er weiter Gitarre spielen wollte.
Zum Glück trat die alte Frau plötzlich neben den Blonden. Sie nahm ihm Cherry aus der Hand.
»Hm. Bundstäbchen? Macht achtzig Euro«, sagte sie. Ihre Stimme war so rau, als hätte sie statt Mandeln Schleifsteine. Korbinian zuckte zusammen und begann, in den Taschen seiner grünen Jacke zu wühlen. Wo war sein Weihnachtsgeld?
»Lass stecken«, brummte sie. »Du zahlst erst, wenn du sie abholst.«
»Oh.« Mist, seine Ohren wurden schon wieder heiß. »Ach so.«
»Charles.« Sie wandte sich an den Blonden, der Korbinian immer noch anschaute. »Das kannst du machen. Denke, du bist so weit.«
»Na endlich.« Der Typ nickte.
Was? Nein! Korbinian wollte nicht, dass der Kerl an Cherry herumdokterte, wenn der das offensichtlich noch nie getan hatte!
»K-kannst du das denn?«, fragte er. Eine Falte erschien zwischen den Augenbrauen des Blonden. Charles.
»Klar kann ich das.« Er wirkte verärgert. Oh nein. »Weißt du, wie lang ich schon lerne? Die Alte lässt mich alles hundertmal an irgendwelchem Schrott üben, bevor ich an die echten Dinger ran darf.«
»S-so habe ich das nicht gemeint«, stotterte Korbinian, obwohl er es genau so gemeint hatte. Panisch sah er zu der Alten, die Cherry einfach wegtrug. Er sah ihren blutroten Leib blitzen und hätte am liebsten geheult. »Ich meine, wenn du … äh. Ach, egal.«
Er ließ die Schultern sinken. Hoffentlich behandelten sie Cherry gut. Hoffentlich … Ein furchtbarer Gedanke kam ihm: Was, wenn sie sie klauten? Wenn er wiederkäme und sie sie ihm nicht wiedergeben würden? Behaupten würden, dass sie Cherry nie gesehen hätten, und … er zu schwach wäre, um sich zu wehren? Er würde sich das gar nicht trauen, schließlich stand ihm »Opfer« auf die Stirn geschrieben und … Korbinian schluckte die Tränen hinunter.
Reiß dich zusammen, dachte er. Du bist erwachsen.
Ein rosafarbener Zettel erschien vor seinem Gesicht. Etwas Unleserliches war darauf gekritzelt.
»Hier«, schnarrte die Alte. »In ’ner Woche ist sie fertig.«
Eine Woche?, wollte Korbinian rufen. Geht das nicht schneller?
Aber natürlich tat er das nicht, Opfer, das er war.
Damit schien alles geklärt zu sein. Die Alte drehte sich um und watschelte zurück zu ihrer Werkbank. Charles drückte Korbinian den leeren Koffer in die Hände und wandte sich wieder zu seinem Regal um.
Korbinian spürte kalten Schweiß in seinem Nacken. Cherry, dachte er. Sehnsuchtsvoll sah er zu der Wand, an der sie nun hing, zwischen einer blauen und einer mahagonifarbenen Gitarre. Sah auf Charles‘ muskulösen Rücken, das schwarze Langarmshirt, aus dessen Kragen ein Tattoo schaute, das er nicht identifizieren konnte. Etwas Beiges, Verästeltes. Ein … Geweih?
»Äh, also …«, begann er. Charles drehte sich um.
»War noch was?«, fragte er.
Korbinian atmete tief ein.
»Äh, ich …« Er straffte sich. »Pass auf sie auf, ja? Bitte.«
Er sah Charles an, vermutlich so flehend wie ein hungriger Welpe, aber das war ihm egal. Er brauchte keinen Stolz, er brauchte nur Cherry. Etwas Erstaunliches geschah in Charles‘ selbstbewusstem, absolut coolem Gesicht. Ein Lächeln erschien. Eins, das bestimmt jedes Mädchenherz zum Schmelzen gebracht hätte, so warm und freundlich und verständnisvoll, wie Korbinian es nie erwartet hätte.
»Mach ich«, sagte Charles. Seine Stimme war weich wie Karamell. »Versprochen.«
Korbinian nickte, sprachlos. Einen Moment lang konnte er nur starren, dann kroch ein Lächeln in sein Gesicht. Ein bestimmt saudummes Lächeln, aber das war egal.
»Danke«, flüsterte er. Und dann machte er, dass er aus dem Geschäft kam.
Erst, als er wieder auf dem Kopfsteinpflaster stand, merkte er, dass sein Puls raste und sein Atem stoßweise ging. Er hatte es geschafft. Er hatte diesen coolen Laden überlebt und war auf halbem Weg, Cherry heil zurückzubekommen.
Jetzt musste er nur noch eine Woche ohne sie überstehen.

Neuerscheinung

+++ UPDATE, 21.2.2017: Buch neu hochgeladen, vielleicht geht es jetzt bald. +++

+++ UPDATE, 20.2.2017: Ja, es dauert. +++

+++ UPDATE: Immer noch nichts passiert. Ich habe Amazon angeschrieben und fürchte, das dauert noch ein wenig. +++

Grad auf „Veröffentlichen“ geklickt. Den Link gibt es, sobald es den Link gibt. Mann, bin ich froh. Mein längstes Buch bisher und meine zehnte (!!!) Gay Romance. Das war wie einen Marathon zu laufen, nur lustiger. Vermute ich. Falls ihr Marathonläufer seid, erzählt mal, wie lustig das so ist … Äh, richtig, das Buch. Hier ist der Klappentext, den ich schrieb, als ich noch nicht verblödet vor Glück war:

Lautstark verliebt („Deathroyer“ war doch einen Hauch zu unromantisch)

Teil 1

Als Kors geliebte Gitarre repariert werden muss, wagt er sich endlich wieder in die Stadt. Sofort begegnet ihm Ärger. Ärger in Form von Charles, dem tätowierten Gitarrengott, der Kors Herzschlag in ein Drumsolo verwandelt. Leider steht Charles nicht auf Männer. Nun, zumindest behauptet er das. Und was für einen Grund hätte er, zu lügen?
Trotzdem schafft Kor es nicht, sich von ihm fernzuhalten. Wenn es eine Chance gibt, dass Charles seine Gefühle erwidert, nur eine winzig kleine Chance … dann muss er seine Schüchternheit überwinden und kämpfen.

Teil 2

Nathan, Charles‘ bester Freund, Zyniker und Bassist, nimmt alles mit ins Bett, was er kriegen kann. Seine einzige Regel: Mit jedem nur einmal. Dann trifft er auf Jan.
Nach einer heißen Nacht auf dem Friedhof will er ihn eigentlich vergessen. Doch er hat nicht mit der Hartnäckigkeit des Drummers gerechnet. Und noch weniger mit seinem eigenen verräterischen Herzen.

Dieser Roman enthält homoerotische Handlungen, erfundene Bands und alberne Witze.

So, ich gehe jetzt essen. Morgen kümmere ich mich um alles weitere. Einen schönen Abend euch allen!

Geblogge

Soeben ging das überarbeitete Manuskript an die Testleser. 🙂 Jetzt heißt es abwarten und Cover zeichnen. Nächste Woche bin ich nochmal mit dem geheimen Comicprojekt zugange. Und um den Valentinstag rum sollte das neue Buch erscheinen, das auf keinen Fall seinen Arbeitstitel behalten wird. „Deathroyer“ ist viel zu unromantisch!

…Ist es überhaupt klug, am Valentinstag zu veröffentlichen? Müssten da nicht alle ihre Romantikbücher rausbringen? Ich weiß von mindestens einem anderen Autor, der plant, dann ein Buch zu veröffentlichen und von einer App und … Na, mal sehen. Wenn es ein Fehler ist, dann garantiert einer, aus dem man lernt. 🙂

Hier ist schon mal das halb fertige Cover:

Geblogge

Die Rohfassung ist fertig! 🙂 Nach mindestens drei selbst gestellten, selbst gerissenen Deadlines bin ich heute am Ende angekommen. Immer wieder schön, traurig und seltsam zugleich. Diesmal besonders, vielleicht, weil ich doppelt so lange mit diesen Charakteren verbracht habe wie üblich. Der Wordcount ist auch doppelt so hoch wie sonst, fast 100.000 Wörter. Erfahrungsgemäß fliegen bei der Überarbeitung noch einige raus, deshalb bin ich leider nicht erstmals sechsstellig. Aber Mann, was für eine Fahrt. Danke für die lustige Zeit Jungs! Ich habe viel geflucht und gejammert, aber gelangweilt habe ich mich nie. Wir sehen uns dann in zwei Wochen bei der Überarbeitung wieder. 🙂

Wordcount heute: 6.901 Wörter
Wordcount »Deathtroyer« (Arbeitstitel) insgesamt: 99.266 Wörter (!!!)

Lieblingsstelle heute:
»Bis morgen … Baby.«
»Nein.« Nathans Stimme war entschieden.
»Aber …«
»Nein.«

Geblogge

Gestern war zu viel los, um zu bloggen. Aber heute! Vielleicht sollte ich meine Schreib-Challenge Revue passieren lassen und über das Gelernte sinnieren. Hab aber keine Lust. Außerdem kam eh nur raus, was ich schon wusste: Wenn es sein muss, wächst man über sich hinaus. Und die Verfassung ist auch egal. Den schnellsten Schreibtag hatte ich, als ich vollkommen übermüdet war.  Ich hab’s also geschafft (freu, freu)!

Einziger Wermutstropfen: Das Buch ist IMMER NOCH nicht fertig! Der Wordcount kratzt an 90.000, was „Deathtroyer“ zu meinem längsten Roman ever machen würde. Dabei hat das gar nicht so viel Handlung (aber zwei Liebespaare, na ja …). Ob ich auf meine alten Tage doch noch zur Schwaflerin werde? Leider musste ich heute in einer wirklich wunderbaren Herzschmerz-Szene aufhören. Na, das macht es morgen leichter, wieder reinzukommen, hoffe ich. Vielleicht werde ich sogar fertig? Dann könnte ich endlich … rumheulen, weil ich es so vermisse, Nathan zu schreiben. Zufriedenheit ist nicht meine größte Stärke. Geduld auch nicht. Gut geht’s mir trotzdem. 🙂

Wordcount heute: 4.419 Wörter
Wordcount »Deathtroyer« (Arbeitstitel) insgesamt: 89.258 Wörter

Lieblingsstelle heute:
»Kor.« Charles wandte sich wieder seinem Augäpfelchen zu. »Was dieser Vollidiot sagen will ist: Du kannst es gar nicht schlimmer machen als wir. Du wärst nicht mal der Erste von uns, der auf die Bühne kotzt.«
»Zu meiner Verteidigung: Ich war betrunken«, sagte Nathan würdevoll. Charles schüttelte traurig den Kopf.

Geblogge

Geschafft!!! 🙂 Ich wünschte, ich hätte noch die Energie, mich richtig zu freuen. 🙂 Na, morgen vielleicht. Aber ab und zu sollte man ja an seine Grenzen gehen, solange man sich danach erholt. Und morgen ist Wochenende. 🙂

Wordcount heute: 8.031 Wörter
Wordcount »Deathtroyer« (Arbeitstitel) insgesamt: 82.927 Wörter

Lieblingsstelle heute:
»Ich habe leider eine schlimme Nachricht für Sie.« In den Äuglein des Kerls mischten sich Nervosität und Mitleid. In seinem Atem Thunfisch und Zwiebeln. »Darf ich hereinkommen?«

Geblogge

22 Uhr 22, 7115 Wörter. So langsam kriech ich auf dem Zahnfleisch. ABER die späte Uhrzeit war mal wieder facebook und dem Verstricken in Nebensächlichkeiten geschuldet, also: Hättste lassen können, Mädchen. Aber egal, was zählt, ist der Wordcount. Ob die Geschichte bei so einem Kraftakt besser oder schlechter wird? Wer weiß? Das bewerten am Ende die Leser. Ich habe das Gefühl, es tut ihr gut, so im Rausch niedergeschrieben zu werden. Also nicht im Rausch … das bin ich erst morgen, wenn ich das Ende der Challenge feiere … Ich geh schlafen. 😀

Wordcount heute: 7.115 Wörter
Wordcount »Deathtroyer« (Arbeitstitel) insgesamt: 74.896 Wörter

Lieblingsstelle heute:
Kor zögerte.
»Aber … wir sind noch eine Band, richtig?«
»Sind wir«, brummte Nathan. »Eine Band, die weder Songs noch einen Namen hat.«
»Oh, Charles hat was geschrieben«, sagte Kor. Strahlend. »Ein Lied. Es heißt Red Pulse
Nathan kniff die Augen zusammen.
»Das ist keine Liebesballade über deine schönen Augen, oder?«
»Nein, das ist ein Lied über einen Metzger, der Menschenfleisch verarbeitet.«
»Gottseidank.«

Geblogge

Schlechter Start heute, weil ich mich, statt zu schreiben, um die Website gekümmert habe. Bis mittags hatte ich erst 2000 Wörter. Die Bücherlinks sind dafür jetzt aktuell. Leider gibt es das „Sexy Versager“-eBook noch nicht überall. Nachmittags musste ich aufholen, was mir glücklicherweise gelungen ist. Bisher habe ich immer genau so viel geschafft, wie ich mir vorgenommen habe. Auch, wenn das jeden Tag 1000 Wörter mehr sind. Aber morgen kann ich mir keine Ablenkungen mehr leisten. Da muss ich alles, was anfällt, auf die To Do-Liste für nächste Woche schreiben, statt mich direkt darum zu kümmern. 7000 Wörter morgen und am Freitag 8000. Ich muss zugeben, ich bin nervös.

Wordcount heute: 6.107 Wörter
Wordcount »Deathtroyer« (Arbeitstitel) insgesamt: 67.728 Wörter

Lieblingsstelle heute:
»Willst du nicht fragen, wie ich rausgeflogen bin? Oder warum?«
Jan schüttelte den Kopf. Sowas wie ein Lächeln umspielte seine vollen Lippen.
»Ich kann’s mir denken. Hängt das zufällig mit deiner … Persönlichkeit zusammen?«
»Möglich.« Nathan nahm einen Schluck von seinem Bier. Kalt und köstlich. Noch. In dieser Sauna würde es nicht lange so bleiben. »Vielleicht war ich aber auch einfach zu gut für die.«
»Du bist gut.« Was? Jan wirkte todernst. »Aber ich schätze mal, es liegt mehr daran, dass du so … äh …«
»Unerträglich bist?«, riet Nathan fröhlich.
»Ne, so … ehrlich.« Jan wiegte den Kopf hin und her. »Und unerträglich. Klar, das auch.«
»He.« Nathan nahm noch einen Schluck. »Endlich haben wir was gemeinsam.«

Geblogge

Trotz einer schlaflosen Nacht (angeblich wird man schon von meinem Anblick müde) habe ich mein Ziel erreicht. Knapp. Ich gehe jetzt heim und überarbeite vom Sofa aus. Und halte zwischendurch ein Nickerchen. 🙂

Übrigens entwickelt Nathan sich zu Pierre dem Zweiten … Eine Entwicklung, die ich sehr begrüße.

Wordcount heute: 5.014 Wörter
Wordcount »Deathtroyer« (Arbeitstitel) insgesamt: 61.134 Wörter

Lieblingsstelle heute:
Dane hatte ihn den ganzen Abend über damit aufgezogen, dass er in seiner Band nichts zu sagen hatte. Kein Wunder, dass die Jan mochten. Wer Nathan nervte, war sofort beliebt. Vielleicht hätte er netter zu den anderen … ach, Quatsch.