„Die Wächter von Magow 1: Rendezvous mit dem Rattenkönig“

Kapitel 1

Der Abend war schon übel gewesen, bevor eine geköpfte Ratte in ihrem Ausschnitt gelandet war.

Es war zu voll, zu laut, zu stickig. Der DJ war nicht aufgetaucht und sie hatten innerhalb von einer Stunde Ersatz finden müssen. Der war entsprechend schlecht und die Gäste hassten ihn. Sie ertränkten ihren Hass in Alkohol, was Sofies Boss nur recht sein würde. Sofie nicht.
Dennis, ihr Kollege war mit einem Mädel im Lager verschwunden und sie musste allein die Stellung halten. Eine Meute wütender, durstiger Partygänger hing halb auf der Bar, brüllend und lechzend nach:
»Biiiier!«
»Drei Caipi, aber schnell, schnell!«
»Zehn Mexikaner, Kleene!«
»He, Rothaar, gibst du einen aus?«
Sofie verneinte und der Kerl zahlte. Der Boden unter ihren Füßen vibrierte von den Bässen. Schweiß, Deo und Trockennebel verpesteten die Luft und setzten sich in ihrer Nasenschleimhaut fest und es war so laut, dass sie kaum die Bestellungen verstand.
Das liebte sie. Keine Chance, sich zu unterhalten. Niemand, der sie mit seiner Lebensgeschichte belästigte oder fragte, warum sie so traurig schaute. Niemand, der kapierte, dass etwas mit der Rothaarigen hinter der Bar nicht stimmte. Nicht, solange sie funktionierte. Solange sie schnell genug hin- und her wuselte, Bier aus dem Kühlschrank riss und in Windeseile Gin Tonic mischte. Solange sie nur nickte, Geld entgegennahm und lieferte.
Pünktlich um Mitternacht kotzte jemand auf die Theke. Eine Brünette mit glattgebügelten Haaren und goldener Handtasche beugte sich vor und würgte einen pinkfarbenen Strahl über die Bar. Mindestens fünf Erdbeer-Daiquiri, schätzte Sofie. Köstlich. Die Freundin der Brünetten brachte sie raus und Sofie holte Lappen und Eimer. Die Luft anhaltend wischte sie. Früher hatte sie mitreihern müssen, wenn jemand sich vor ihr übergab. Das passierte ihr schon lange nicht mehr. Der stechende Geruch nach Erbrochenem verschwand zwischen dem nach verschüttetem Bier und Gras.
Die Luft wurde feuchter. Kondenswasser perlte von den Leitungen über ihren Köpfen. Ein warmer Schweißtropfen traf Sofies Schulter und rann über ihren tätowierten Arm, während sie drei Flaschen Tannenzäpfle öffnete. Vor ihr wogten Leiber, zuckten Lichter und die schmucklose Halle wurde zu einem Ort der Magie. Fast zu etwas Lebendigem. Einem Wesen mit unzähligen Köpfen, das auf und ab sprang, lachte und brüllte, das wie ein flüssiges Monster wirkte.
Dennis war breit grinsend aus dem Lager zurückgekehrt und drehte sich einmal um die eigene Achse, bevor er die flache Hand auf den Zapfhahn knallte.
»Sie ist Medizinerin!«, brüllte er Sofie über die Bässe und das Geschrei der Meute hinweg zu. »Podologin! Du weißt, was das ist, oder?«
»Füße?«, rief Sofie zurück, nahm einen Zehner entgegen und entließ die Flaschen in die Klauen eines Glatzkopfs mit tellergroßen Pupillen.
»Ja!« Dennis‘ Grinsen strahlte blau im Licht des Scheinwerfers. »Und weißt du, womit sie sich da besonders auskennt?«
Sofie seufzte. »Blasen?«
Dennis reckte beide Daumen in die Höhe und kicherte wie ein Delfin. Es war sein Traum, den nächsten großen Ballermann-Hit zu schreiben und Sofie wunderte sich, dass er es noch nicht geschafft hatte.
Sie wandte sich dem nächsten Gast zu. Auf seinem Shirt stand »Juans letzter Tag in Freiheit« und er hielt sich mit beiden Händen an der Theke fest, um nicht umzukippen. Hinter ihm schwankten fünf gleich gekleidete Jungs. Einer der Junggesellenabschiede, die am Wochenende über Berlin herfielen.
Doch bevor sie Juans Bestellung entgegennehmen konnte, sah sie etwas glänzen. Zwischen den tanzenden, trinkenden Leibern bewegte sich etwas mit der Präzision eines Panthers, der Beute wittert. Sie verharrte. Ihr Gaumen war plötzlich trocken und ein Schauer lief über ihren schweißnassen Rücken. Die Haut unter dem verklebten Shirt prickelte. Warum? Was war jetzt los?
Zwei Mädels torkelten zur Seite und Sofie erhaschte einen Blick auf den Mann. Da sah sie es.
»Scheiße«, murmelte sie. »Der Mistkerl hat ein Schwert.«
Der Mistkerl trug die Kleidung eines Security-Mitarbeiters: schwarze Hose, ärmelloses Shirt, schwarze Weste. Kugelsichere Weste? Wirkte zumindest so. Er war groß, durchtrainiert und wäre attraktiv gewesen, wenn er nicht geschaut hätte wie ein Fußballtrainer. So verkniffen, als würde er gleich den Schiedsrichter wegen einer Fehlentscheidung anbrüllen. Die Haare waren so kurz, dass sie einem Schatten glichen und die Haut sepiafarben. Seine Finger umfassten das Heft des Schwertes, das in der Halterung auf seinem Rücken steckte. Ein schmaler Streifen Klinge war zu sehen. Reiner Zufall, dass das Scheinwerferlicht genau darauf gefallen war.
»Dennis!«, brüllte Sofie und packte ihren Kollegen am Arm. »Dennis, der Typ da hinten hat ein Schwert!«
»Was?!« Dennis‘ Stirn faltete sich wie ein Fächer.
»Ein Schwert!«, rief sie. »Schmeiß ihn raus!«
»Was, ich?« Dennis erbleichte.
»Du kannst doch Taekwondo!«
»Wing Tsun«, verbesserte er. »Aber ich war da schon ewig nicht mehr. Ich leg mich doch nicht mit einem Kerl mit Schwert an.«
Sofie sah sich nach Len, ihrem Türsteher um, der eigentlich neben dem Eingang postiert sein sollte. War er aber nicht. Warum hatte er jemanden mit einem verdammten Schwert reingelassen?
»Ruf Len an«, rief sie. »Ich geh da jetzt rüber.«
»Hast du sie noch alle?« Dennis reckte den Kopf, um den Kerl mit dem Schwert zu finden. »Lass uns lieber abhauen. Wenn da ein Typ mit Schwert ist, dann ist das bestimmt ein Terroranschlag oder …«
Sofie hörte den Rest nicht, denn sie war schon unterwegs. Sie klappte die Bar auf und marschierte los. Zwischen schwitzenden Trinkern hindurch auf die Tanzfläche. Sie schubste nasse Rücken beiseite und ignorierte Beschwerderufe und Flüche.
Da war er. Mr. Fußballtrainer rempelte sich gerade durch eine weitere Junggesellengruppe, die so besoffen war, dass sie sich nicht einmal an seinem Schwert störte.
»Vooorsicht«, lallte einer von ihnen und torkelte ein paar Schritte zur Seite. Gegen Sofie. Erfreut betrachtete er ihre Brüste. »He, Rothaar, willst du …«
»Nein.« Sofie marschierte weiter. In drei Schritten war sie bei dem Schwertträger und packte ihn an der Schulter. »He! Du!«
Er fuhr herum, griff nach ihrer Hand und schleuderte sie von sich. »Was?«, knurrte er. Etwas stimmte nicht mit ihm. Er wirkte wie ein Wolf unter Schafen, wie etwas mit Reißzähnen unter braven Grasfressern. Na ja, oder braven Biertrinkern. Lag es nur daran, dass er nicht betrunken war? Sein Atem, der ihr ins Gesicht schlug, war frisch,
»Raus hier!«, bellte Sofie. »Pack dein Schwert ein und geh!«
»Welches Schwert?« Selbst seine Stimme klang gefährlich.
»Verarschst du mich?« Sofie stellte sich auf die Zehenspitzen und klopfte auf den Schwertgriff. »Das da. Wie bist du damit reingekommen?«
Er hob eine Augenbraue. »Das kannst du sehen?«
Wunderbar, ein Verrückter. Sofie machte sich so groß wie sie konnte, stemmte die Hände in die Hüften und beugte sich zu ihm vor. Der sollte bloß nicht denken, dass sie Angst vor ihm hatte. »Ja, das kann ich sehen. Raus hier.«
»Nein.«
Eine Blondine torkelte auf ihn zu und prallte an seinem Bizeps ab. Mit einem unwirschen Handgriff schubste er sie von sich weg. Dann erklang eine Stimme links von ihnen.
»Jean? Hast du Ärger?« Wo kam die Frau jetzt her? Breit grinsend tauchte sie neben dem Schwertträger auf.
Sofie blinzelte. Wer hatte die denn reingelassen? Die passte noch weniger ins Koval als Jean, der bewaffnete Fußballtrainer. Nicht, weil sie ebenfalls ein Schwert auf dem Rücken trug. Sondern wegen ihrer Kleidung: eine schweinchenrosa Jogginghose, Birkenstocks und ein Schlabbershirt mit der Aufschrift: »Fußisan – Gut gegen Fußpilz«. Am Ende ihres braunen Zopfes baumelte eine Glitzerhaarspange. In dem Aufzug hätte sie echt richtig dämlich wirken müssen. Hätte sie. Wenn nicht jede ihrer Bewegungen die beiläufige Kraft einer Löwin gehabt hätte. Irgendetwas stimmte hier nicht. Egal.
»Ja, Jean hat Ärger«, zischte Sofie. »Und du auch, wenn du nicht gleich verschwindest.«
»Ganz schön unhöflich.« Die Fußisan-Frau wirkte ehrlich erstaunt. »Haben wir dir was getan?«
»Sie kann mein Schwert sehen«, knurrte Jean.
»Was?« Fußisan-Frau blickte Sofie interessiert an. Sie mussten ungefähr gleich alt sein. Sofie war einundzwanzig. »Ehrlich? Siehst du das hier auch?«
Sie zog ihr Schwert, in einer einzigen, fließenden Bewegung. Das Ding war länger, als Sofie geahnt hatte. Ein Hieb, und diese Verrückte würde alle Umstehenden köpfen. Alle, die weitertanzten, als wäre nichts geschehen. Wie besoffen konnte man sein?
»Raus hier, oder ihr gewinnt eine Freifahrt im Streifenwagen.« Sofie zwang ihre Stimme, ruhig und beherrscht zu klingen, auch wenn Furcht an ihr nagte. Furcht. Die hatte sie lange nicht mehr gespürt. Seit Monaten nicht. Fast hatte sie sie vermisst. »Sofort.«
»Geht leider nicht.« Die Fußisan-Frau zuckte mit den Achseln und lächelte bedauernd. »Wir müssen hier was erledigen. Einen wichtigen Auftrag.«
Bei den Worten »wichtigen Auftrag« verdrehte Jean die Augen. »Ja, total wichtig«, schnaubte er. »Mega wichtig. Wir sind magische Kammerjäger, mehr nicht.«
»He, wenigstens wird’s nicht zu gefährlich.« Die Fußisan-Frau schaute sich um. »Wo ist Nat?« Sie schnupperte. Was? Ja, ihre Nasenflügel zitterten, als würde sie Witterung aufnehmen. »Ah.« Ein Nicken.
»He!«, rief Sofie, die sich übergangen fühlte. »Ich rufe die Bullen, wenn ihr nicht auf der Stelle …«
»In der Herrentoilette ist nichts«, erklang eine Stimme hinter ihr.
Sie fuhr herum. Ein blondgelockter Hänfling in Kampfmontur stand hinter ihr. Seine Brille glänzte im Scheinwerferlicht. Seine Zähne blitzten ebenfalls. Das hasenzähnige Lächeln war so niedlich wie das eines pummeligen Engelchens … wären da nicht die Eckzähne gewesen. Die waren eindeutig zu lang und spitz. Er sah aus wie ein fleischfressendes Kaninchen. Natürlich trug er ebenfalls ein Schwert. Was auch sonst?
Sofie atmete tief ein. »Gut, das war’s. Ich rufe die Polizei.« Sie zückte ihr Handy.
Jean nahm es ihr ab.
»He!« Sofie angelte danach, bevor es ihr zu blöd wurde. Dann trat sie ihm gegen das Schienbein. Hart. Sein Gesicht verzog sich, aber er gab das Handy nicht her.
»Sie kann die Schwerter sehen«, erklärte die Braunhaarige dem Blondgelockten. »Du warst damit dran, die Schwerter mit Oculi ex einzureiben. Hast du es vergessen?«
»Was, ich?« Nat, das Raubkaninchen, schaute erstaunt. Er räusperte sich. »Also, ich glaube nicht. Ich meine, ich kann mich auch nicht erinnern, dass ich es getan hätte, aber …« Der Satz verreckte in der Luft und endete in einem schuldbewussten Grinsen.
Jean, der Fußballtrainer, stöhnte laut und genervt. »Du hast es vergessen. Warum arbeite ich eigentlich mit euch Versagern zusammen?«
»Weil wir so gut aussehen?«, fragte die Fußisan-Frau.
»Weil wir so gut aussehen UND charmant sind?« Nats schräges Lächeln tat offensichtlich nichts, um Jeans Laune zu verbessern. »Ach, komm schon. Das vergisst sie doch eh.«
»Wenn ihr mit ‚Sie‘ mich meint, dann habt ihr sie wohl nicht mehr alle.« Sofie schnaubte. »Warum soll ich die drei Trottel vergessen, die mit Schwertern in meinen Club marschiert sind?« Und warum unterhielt sie sich mit diesen Trotteln? Sie sollte schleunigst zurück zur Bar und Dennis befehlen, die Polizei zu rufen.
»Weil, äh …« Nat sah sich hilfesuchend um. »Weil das gar keine echten Schwerter sind. Das sind nur Attrappen, ganz harmlose Pappschwerter. Damit könnte man keiner Fliege was zuleide tun.«
»Ah ja.« Sofie verschränkte die Arme vor der Brust. »Und warum lauft ihr mit Pappschwertern durchs Koval?«
»Weil das unser Hobby ist.« Nat strahlte. Mit den blonden Locken und den großen Augen sah er geradezu herzerwärmend niedlich aus, aber … da war etwas. Eine Ahnung, dass sich hinter der durchscheinend weißen Haut etwas verbarg. Nach Jahren hinter der Bar hatte Sofie genug Menschenkenntnis entwickelt, um die Kunden zu erkennen, mit denen etwas nicht stimmte. Und bei dieser Truppe hier klingelten alle Alarmglocken gleichzeitig.
»Euer Hobby ist es, mit Schwertern durch das Koval zu rennen.« Sie hob eine Augenbraue.
»Ja, also nein.« Er räusperte sich. »Wir sind, äh, harmlose LARPer. Live Action Roleplay. Wir tun nur so. Wir spielen ein Fantasyspiel nach.«
»Mit Vampiren und Werwölfen.« Die Fußisan-Frau schien Spaß an dem bekloppten Märchen zu haben, das sie Sofie da auftischte. »Ich bin ein Werwolf und Nat ist ein Vampir.«
»Und was ist er?« Sofie deutete mit dem Kopf auf den Mistkerl, der immer noch ihr Handy hatte. »Ein Brückentroll?«
Fußisan-Frau lachte. »Ja, genau. Jean, der Brückentroll. Siehst du, es ist alles ganz harmlos. Können wir weiterspielen?«
»Klar, sobald ihr mir eure Pappschwerter ausgehändigt habt.«
Schweigen. Die Drei sahen sich an.
»Aber dann verlieren wir das Spiel«, sagte Nat lahm.
»Mann!« Jean, der Brückentroll, übertönte selbst die Musik. »Ist doch egal, sie vergisst das eh! Können wir jetzt diesen Dämon … He!«
Sofie hatte versucht, sein Schwert aus der Scheide zu ziehen. Und er hatte sich gewehrt, mit einem Griff, der dafür sorgte, dass Sofie jetzt auf dem Boden lag. Mit schmerzendem Hintern und gerissenem Geduldsfaden. Sie sprang auf.
»Gut, das war’s.« Sie wollte sich gerade umdrehen und zurück zur Bar stampfen, als die Nasenlöcher der Fußisan-Frau sich wieder blähten. Ihr Gesichtsausdruck veränderte sich, wurde ernst. Eine Falte erschien zwischen ihren Augenbrauen und sie sah sich langsam um, so vorsichtig, als würde etwas über den vor Bässen zitternden Boden kriechen. Als würde es hinter den Tänzern lauern. Sofie spürte einen kalten Lufthauch über ihren verschwitzten Rücken streichen.
»Isa? Riechst du ihn?«, fragte Nat, womit Sofie nun auch noch den letzten Namen hatte.
»Ja.« Isa legte die Hand an ihren Schwertgriff. »Er ist da.«

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Neu: Frostsklave (uferlos: Der Schöne und das Biest 3)

Hochverehrte Freunde der niveauvollen queeren Unterhaltungsliteratur,

habt ihr Lust auf KITSCH und DRAMA??!! Eventuell mit einer Prise DÜSTERNIS, SCHRECKEN und erstaunlich vielen blöden WITZEN??!!! DANN AB DIE LUZIE!!!

hüstel

Ich meine: Dann habe ich einen Lesetipp für euch: Meinen Roman „Frostsklave“, Band 3 der uferlosen Reihe namens „Der Schöne und das Biest“. Alle Bände sind unabhängig voneinander lesbar und wurden von unterschiedlichen Autorinnen verfasst.

Frostsklave befasst sich mit den Qualen des jungen Bauernsohnes Gal Oshin, der sich einst in den schönen Sohn des Bürgermeisters verliebte und damit sein eigenes Unheil heraufbeschwor … oder? Wohlan, findet es heraus! Lupft den Vorhang der Ungewissheit und werft einen Blick auf die Leseprobe! Sollte sie euch zusagen, könnt ihr das gesamte Werk, immerhin fast 100.000 Wörter, hier erwerben:

Amazon
Und bald hoffentlich auch auf allen anderen Portalen, die sich aktuell noch ein wenig zieren.

Über KU wird „Frostsklave“ ebenfalls erhältlich sein, schon ab dem 10. dieses Monats. Die Gesetze des Heiligen Amazonias gestatten es mir leider nicht, mein Werk gleichzeitig über KU und die Shops der Tolino-Gemeinde zu vertreiben. Daher muss ich es leider schrittweise veröffentlichen. Erst eine Woche überall, dann exklusiv auf Amazon.

Die ersten beiden Bände wurden von meinen geschätzten uferlosen Kolleginnen verfasst. Schaut sie euch an, es lohnt sich!

Kaiserband
Dämonenfürst

Und falls der Klappentext nicht danach klingt, als gäbe es ein Happy End, dann lasst euch gesagt sein …
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(Achtung, Spoiler)
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… dass es selbstverständlich eins gibt. Ich bin schließlich Regina Mars, zur Hölle!

Äh … Hallo

Hallo, wie geht’s euch?

Ich hoffe, ihr seid gesund und meistert die Krise einigermaßen. Bei mir ist soweit alles okay, ich komme nur nicht immer zum Schreiben. Kinderbetreuung ist doch eine gute Sache, wenn man irgendwas hinkriegen will.

Dafür haben wir zu dritt gerade richtig viel Spaß und kochen gesundes Zeug. Mit echtem Gemüse! Es ist sogar Bier im Kühlschrank! Falls sich also jemand Sorgen um mich gemacht hat, war das unnötig. Ich schreibe heute aus einem anderen Grund.

Also.

Da ich schon gefragt wurde, wann mal wieder was Neues von mir erscheint, dachte ich, ich gebe ein Update für die drei Leute, die es interessiert.

Also.

Okay, so wie ich rumdruckse, ahnt ihr es bestimmt schon: Es dauert noch eine ganze Weile, bis eine neue Gay Romance von mir erscheint. Und dann dauert es eine ganze Weile, bis die nächste erscheint. Ehrlich gesagt, rechne ich 2020 nicht mit mehr als zwei Romanen.

Was ist passiert? Ich bin ausgebrannt, also sozusagen. Als ich »Rob« beendet hatte, gab es ein »Pling« in meinem Kopf und das leuchtende Schild »Das war’s«.

Nicht mit Gay Romance (Um Himmels willen!), aber damit, so zu schreiben, wie ich es bisher getan habe. Ich habe jetzt über 20 Bücher im gleichen Genre geschrieben, viel ausprobiert, aber mich immer in einem gewissen Rahmen bewegt. Und es reicht. Ich will mehr. Mehr ausprobieren, andere Genres, mehr Kitsch, mehr Ernst, mehr Blut, mehr alles!

Blöderweise weiß ich durch Rezis, Kommentare und viel nettes Hin- und Hergeschreibe, was von mir erwartet wird: lustige Romantik. Klar können ernste Themen vorkommen, aber bitte mit Humor. Und ich weiß nicht, ob ich das in nächster Zeit liefern kann. Ich weiß gerade nicht mehr, wie man »Regina Mars« ist.

Das klingt jetzt nach Schreibblockade, ist es aber nicht. Ich schreibe. Genau so viel wie früher. Nur sind es keine Regina Mars-Romane. Oder das, was ich dafür halte. Vielleicht ist es auch genau dasselbe, keiner wird sich beschweren und dieser Post ist überflüssig. Aber ich fürchte, dem ist nicht so.

Also.

Was schreibe ich nun? Unter anderem zwei versaute Omega-Schmachtfetzen unter Pseudonym. Dann die ersten vier Folgen einer 12teiligen Urban Fantasy-Serie ohne (schluchz) Romantik. Und es ist super- anstrengend und ich lerne SO VIEL. Ich habe endlich wieder das Gefühl, dass ich mich weiter entwickle.

Keine Ahnung, ob irgendjemand Urban Fantasy von mir lesen will, aber darum geht es nicht. Ich will ehrlich sein. Zu euch, aber auch zu mir. Und ich musste etwas ändern, Neues lernen und meine Comfort Zone ausweiten oder ich hätte mich für immer wiederholt und nur noch wiedergekäuten Einheitsbrei auf den Buchmarkt gerotzt.

Die gute Nachricht ist, dass im Sommer ein neuer Regina Mars-Roman erschient. Die schlechte ist, dass der jetzt nicht SO lustig ist. Tatsächlich brenne ich seit zwei Jahren darauf, ihn zu schreiben, habe ihn aber immer zurückgestellt. Zu ernst, zu kitschig, zu doof, will keiner lesen. Aber ich will ihn schreiben!

Also mache ich das jetzt und wenn ihr ihn mögt, freue ich mich und wenn nicht, dann … na ja, ist das halt so. Wollte euch nur kurz warnen, damit ihr nicht gleich kauft, ohne in die Leseprobe zu schauen. Macht das mal lieber.

Gut, damit habe ich genug Zeit in Anspruch genommen. Bestimmt habt ihr Wichtigeres zu tun, als euch um meine künstlerische Sinnkrise zu kümmern (weltweite Pandemie und so).

Ich schreibe einfach weiter und ihr schaut mal, ob ihr die Romane noch mögt. Falls nicht, danke ich euch für die tolle Zeit. Und falls doch, wäre ich überglücklich, wenn ihr mich weiter begleitet. Auf zu neuen Ufern! Auf zu hochdramatischem Fantasy-Kitsch, faulen Werwölfen und hasenzähnigen Vampiren mit Brille!

Aw, ich kann’s kaum erwarten, weiterzuschreiben.

Neu: Rob (Dichte Dichter 3)

Der letzte dichte Dichter! Oder sollte ich sagen: DIE letzten dichten Dichter? Können ausgerechnet Rob und Zebulon Gefühle füreinander entwickeln?

Fragen wir doch mal den Klappentext:

Dichter wird’s nicht!

Rob genießt die einfachen Freuden des Lebens: Schreiben, vögeln, seine Autorenkollegen ärgern. Mehr braucht er nicht. Mit der Liebe hat er abgeschlossen, seit sein Ex ihn mit gebrochenem Herzen und einem erdrückenden Schuldenberg zurückließ.

Am Allerliebsten ärgert er Zebulon, den nervigen Backpacker-Blogger. Nichts könnte die beiden dazu bringen, in der Kiste zu landen. Nichts, bis auf eine gigantische Menge Alkohol … Na gut, aber nichts könnte sie dazu bringen, das zu wiederholen! Nicht mal eine Hochzeit, auf die Zebulon Rob als falschen Boyfriend mitschleppt. Es ist ganz und gar unmöglich, dass die beiden mehr gemeinsam haben als ihre Liebe zu Wörtern …

Ja, das sieht gut aus. ;D Wie üblich treiben die beiden ihr Unwesen zunächst auf allen Kanälen, dann 3 Monate exklusiv auf Amazon, damit die KU-Leser auch etwas von ihnen haben.

Amazon.de

Thalia.de

Buecher.de

Weltbild.de

Hugendubel.de

Neu: Valentin (Dichte Dichter 2)

Nach Milan lernt ihr nun Valentin kennen. Der ist ein ganz anderer Typ: schüchtern, verträumt, perfektionistisch … und stur wie ein Kleinkind, das seine Schuhe nicht ausziehen will. Das ist sehr stur. Ich spreche aus Erfahrung.

Valentin bekommt einen neuen Mitbewohner, der selbstverständlich gar nicht die Erfüllung all seiner Träume ist. Valentin hat nämlich sehr präzise Träume, und er wird keinen Millimeter davon abweichen! Nie! Na ja, vielleicht nur einmal, zu Recherchezwecken. Irgendwer muss die Hühnerdieb-Szene aus seinem Roman ja nachstellen und wer wäre ein besserer Hühnerdieb als Jayson , der fröhliche Muskelprotz?

Leseprobe!

»He, du!« Valentin straffte sich. »Was machst du da mit dem Huhn?«
»Huch!« Jayson tat ertappt. Er tat ertappt, indem er die Hände an den Kopf legte und schaute wie eine schockierte Gouvernante. Valentin kicherte. »Ich wollte nichts klauen, echt!«
»Ach ja?« Valentin stemmte die Hände in die Hüften. »Das sieht aber ganz anders aus. Huhn her!«
Sie prusteten los, genau gleichzeitig.
»Sorry.« Jayson versuchte, ein ernstes Gesicht zu machen. »Äh, das … Okay, hast mich erwischt. Ich wollte das Huhn klauen, aber … also.« Er überlegte sichtlich. »Aber ich hatte Hunger! Schau mal, ich bin schon ganz mager!« Als Beweis hob er seinen Pullover und präsentierte seinen Waschbrettbauch.
»Du armer Junge.« Valentins Stimme wurde eine Spur rauer. »Du hast ja höchstens 12 Prozent Körperfett.«
»11,7 Prozent«, sagte Jayson stolz.
»Na, dann will ich mal nicht so sein. Du darfst das Huhn behalten.« Valentin leckte sich die Lippen. »Wenn du mir ein wenig hilfst.«
»Oh, gerne feinster Herr!« Breite Zähne blitzten. »Wie kann ich dir … Euch helfen, Edelster?«
»Die Nacht ist düster und kalt.« Valentin rieb sich das Kinn. »Da friert ein Bauernsohn, wenn er niemanden hat, der ihn wärmt.«
»Oh, das … Ihr habt also kein Weib?«
»Kein Weib, keinen Liebsten. Niemanden.« Valentin machte einen Schritt auf Jayson zu. Dessen Nasenflügel bebten.
»Mensch, ist das traurig.« Eine Pranke legte sich an Valentins Wange. »Da helf ich natürlich. Bin ja kein Schwein.«
»Ausgezeichnet.« Valentin schubste Jayson auf das Bett.
Der landete mit einem überraschten Laut. »Whoah, du bist ja stürmisch, Feinster!«
»Das ist noch gar nichts.« Valentin riss sich das Pyjamaoberteil vom Leib. Fast hätte er seine Impulsivität bereut. Neben Jayson sah er aus wie ein Storch neben einem Nashorn. Aber sein Mitbewohner schaute ihn an, als sei er ein Storch aus Schokolade. Oder Proteinpulver.

Klappentext!

Die dichten Dichter dichten weiter!

Nichts läuft, wie es sollte. Valentin schafft es weder, seinen Roman zu beenden, noch Professor Südberg seine Liebe zu erklären. Dabei hat der Prof die schokoladigsten Augen aller möglichen Professoren! Selbst Valentins Kollegen, die dichten Dichter, können ihm nicht helfen.

Dann bekommt Valentin auch noch einen unerwünschten Mitbewohner: Jayson Käsebier. Breitschultrig, fröhlich und fitnessverrückt ist er alles, was Valentin nicht ist. Und ganz bestimmt nicht das, was er braucht, um sein Leben in Schwung zu bringen. Egal, wie hingezogen er sich zu Jayson fühlt. Jayson, der 80 Kilo stemmt und bei Filmen heult wie ein Kleinkind (aber nur an den schönen Stellen) ist garantiert der falsche Mann für einen intellektuellen Poeten wie ihn. Dumm nur, dass Jayson das ganz anders sieht …

Ihr seht schon, es wird wieder albern. Zwei von drei Testlesern waren begeistert! Und der dritte fand es auch ganz okay! Also holt euch noch heute Valentin: Club der dichten Dichter 2, jetzt bei allen E-Book-Händlern!

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Neu: Milan (Dichte Dichter 1)

Gibt es einen romantischeren Beruf als Autor? Nö (schrieb sie, während sie pyjamatragend verkrümmt am Schreibtisch saß und kalten Kaffee nippte). Gibt es nicht. Deshalb habe ich eine Mini-Gay Romance-Reihe über Autoren geschrieben, vom knallharten Thrillerautor (Milan) über den schüchternenen Historienroman-Schreiberling (Valentin) bis zum kommerzgeilen Romantikluder (ich, äh, Rob). Es sind kürzere Werke, weil ich Lust auf Heftroman-Format hatte. Dafür gibt’s ab jetzt jeden Monat einen. Und den Anfang macht Milan, der tragische Noir-Held, der unverhofft seiner alten Liebe wiederbegegnet.

Leseprobe gefällig?

Jules‘ schräges Lächeln erschien vor seinem inneren Auge. Die ungleich langen Schneidezähne, die ihn frech aussehen ließen, obwohl er ein totaler Streber war. Na ja, bis er Milans Bruder geworden war. Der hatte ihn nicht schnell genug in den Abgrund …
Milan schüttelte den Kopf. »Lass den Scheiß«, murmelte er. »Das ist vorbei.«
Er richtete den Blick in den nachtschwarzen Himmel. Der Regen wurde stärker. Plätschernd fiel er vom Rand der Markise. Milan beobachtete die Rauchwolke, die aus seinem Mund schwebte und sich in der Dunkelheit auflöste. Rob wollte nachher noch in die Manobar. Was Warmes fürs Bettchen finden, hatte er gesagt. Milan würde mitgehen, schließlich war er seinem Zeitplan voraus. Das neue Manuskript ging gut voran. Er hatte heute drei grausame Morde beschrieben: Eine Häutung, eine Verätzung, und das dritte Opfer war qualvoll an einer Einhornspardose erstickt. Er hatte sich eine Belohnung verdient. Laura, seine Agentin, würde begeistert sein …
»Milan?«
Ein Orkan kam aus dem Nichts und fegte durch seinen Magen. Noch bevor er sich umdrehte, wusste er, dass sein Verderben hinter ihm stand. Also verharrte er. Eine endlose Sekunde lang.
Verdammt, wer ist das?, dachte er. Ich kenne die Stimme, aber wer ist das? Warum …
Warum prickelten seine Finger plötzlich so stark, dass die verdammte Kippe ihnen entglitt? Stockstarr sah er zu, wie sie zu Boden segelte und zischend auf dem Pflaster landete.
»Milan? Das … Du bist es, oder?« Eine Stimme wie Rauch und Honig. So köstlich, dass er sich endlich umdrehen musste.
»Bin ich«, sagte er lässig. »Und wer …«
Er erstarrte. Ein Mann stand vor ihm. Ein dunkelblonder, attraktiver, triefend nasser Mann, in dessen Wimpern Regentropfen glänzten. Seine Lippen teilten sich zu einem schrägen Lächeln und zwei ungleiche Schneidezähne erschienen.
Ein Krächzen drang aus Milans Kehle.

Klappentext gibt’s auch:

Willkommen in der Welt der dichten Dichter!

Es läuft gut für Milan, den stahlharten Thrillerautor. Seine Bücher verkaufen sich wie blutige Steaks und er hat mehr als genug willige Männer, die sich über seine Muskeln und seine geheimnisvolle Aura freuen. Mehr will er nicht vom Leben. Außer ab und zu ein Bier mit seinen Autorenkollegen, den dichten Dichtern, zu trinken.
Und zu vergessen, dass es Jules gibt.
Jules, den er vor über zehn Jahren zurückgelassen hat. Dessen Leben er um ein Haar ruiniert hätte und dessen kaffeefarbene Augen ihn immer noch in den Schlaf verfolgen. Jules, den sanften Musterschüler, der einmal Milans Stiefbruder war.
Doch Jules kehrt zurück. Kann Milan sich gegen die alte Anziehung wehren?

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Neu: Heiße Keramik (+Gratis-Kurzgeschichte)

Lange hat es gedauert, aber nun ist sie da: Heiße Keramik, die Geschichte von Robin und Gordan. Die beiden sind selbst für meine Verhältnisse ein Chaos-Duo und die ganzen Nebendarsteller sorgen auch nicht dafür, dass es weniger albern zugeht. Na ja, immerhin wird’s nicht langweilig. Mir zumindest nicht. Das Schreiben war echt wieder eine Freude. Hach, Augenbrauenhorst …

Das ist der Klappentext

»Ich bin hier, um Ihnen ein Angebot zu machen.«

Was macht dieser blonde Schnösel in seiner Werkstatt? Als hätte Gordan nicht schon genug Probleme, steht dieser Robin plötzlich vor dem schlecht gelaunten Keramiker und will eine Plastik, die Gordan nicht töpfern kann. Gordan tut das einzig Richtige und wirft ihn raus.

Aber Robin ist hartnäckig. Um seiner Familie zu beweisen, dass er mehr als ein leichtlebiger Trottel ist, geht er Gordan weiter auf die Nerven. Und Tag für Tag schleicht er sich mehr in dessen Herz …

Enthält: Kleinstadtromantik, Gürteltiergießkannen, betrunkene Eskapaden und die ganz große Liebe.

Und hier geht es zur Leseprobe:

Auf Amazon

Die Tolino-Shops zieren sich leider noch ein wenig (Liegt’s am Cover? Ist es zu HEISS?)

Uuuund der versprochene Bonus! Eine niedliche Kurzgeschichte, die 11 Jahre nach „Heiße Keramik“ spielt. Gratis UND umsonst in allen Shops. 🙂

Zum Beispiel auf Amazon
und Google Play
(Tolino scheint gerade echt Probleme zu haben. Na, hoffen wir, dass das bald wieder rund läuft)

Der Klappentext:

Um zwei auf dem Kürbisfest. Das hat Karol gesagt und Luke kann es kaum erwarten, seinen Schwarm zu treffen. Auch, wenn das kein Date ist. Karol will ihm schließlich nur ein Bier ausgeben, weil Luke ihm bei einem Referat geholfen hat. Natürlich ist Karol nicht an Luke, dem seltsamen Streber, interessiert.

Nicht Karol, der selbstbewusste, sportliche, absolut umwerfende Klassenclown. Ist er nicht, oder? Luke muss es herausfinden, trotz all der Hindernisse, die ihm im Weg stehen: seine Schüchternheit, die Kürbisfest-Security, eine Kürbisboot-Regatta und sein allererstes Bier.

Patreon und mehr

Ich habe jetzt eine Patreon-Seite: https://www.patreon.com/reginamars

Wer es noch nicht kennt: Patreon ist eine Plattform, auf der man Künstlern ein kleines Taschengeld zukommen lassen kann. Oder ein großes, wenn man will. Optimistisch wie ich bin, biete ich die 20 Dollar-Option „Pegasus“. Aber ich freue mich genauso über jede 1 Dollar-Blaumeise.

Ehrlich gesagt, verspreche ich mir nicht wahnsinnig viel davon. Nur ein paar Cent für die Kaffeekasse. Aber falls zufällig jemand denkt „Hey, ich hab so viel Geld, unterstütze ich doch die Regina“ hat er/sie jetzt die Möglichkeit.

ANSONSTEN: Habe ich wieder mehr Zeit. Zum Schreiben und auch, um all den Kram zu machen, der bisher liegengeblieben ist. Die Ebernau-Bände und Diagnose: Depp in alle Shops zu bringen, zum Beispiel.

Ich illustriere gerade wieder für die Greenlight Press, diesmal für die wundervolle Nadine Erdmann. Für sie habe ich schon diese Postkarte gezeichnet:

Die neue Illu ist wieder für die Lichtstein-Saga, aber leider noch geheim.

Dann arbeite ich noch am Wichtigsten: mir selbst. Ich lerne Tastaturschreiben, so richtig mit allen Fingern und ohne verkrampft auf die Tastatur zu schauen. Noch ist es zäh. Aber wenn ich jeden Tag übe, wird das schon.

Sobald ich das geschafft habe, gönne ich mir vermutlich einen Schreibkurs bei Dean Wesley Smith, auf den ich mich schon richtig freue.

War da noch was? Ach ja: Schreiben. Ich habe geschrieben! Wie eine gesengte Wildsau! Einen Roman und zwei Kurzromane (Heiße Keramik und Dichte Dichter 2 & 3). Die werde ich in Ruhe überarbeiten und nach und nach rausbringen. Für Lesestoff ist also gesorgt, bis September. Dann muss ich mir was Neues einfallen lassen. 😀

Neues Buch! „Das Monster im 5. Stock“

Es gibt was Neues! Endlich! Den Bayern, a.k.a. den Schönen und das Biest und das Weißwurstfrühstück oder auch „Das Monster im 5. Stock“. Es geht um Wastls (ja, »Wastls«) Abenteuer in München. Klingt klamaukig-lustig, ist es auch … meistens. Wie mir meine Testleser bestätigt haben, fließen ein paar Tränen. Wastl trifft nämlich auf Adrian und der ist eine ganze Ecke düsterer und verschlossener als mein bayerischer Sonnenschein. Okay, das ist fast jeder. Mit Wastls Optimismus kann es höchstens noch Sunny aus »Sonnengeküsst« aufnehmen.


Falls du ihn kennenlernen magst, hätte ich hier einen schicken Klappentext:

Endlich in München! Jetzt braucht Wastl nur noch eine Wohnung und dann kann er sich auf die Suche nach der großen Liebe machen. Der größten! Leider findet er keine Wohnung. Nach unzähligen Besichtigungen landet er versehentlich im Luxusappartement von Adrian, den ein düsteres Geheimnis umgibt.

Was macht das naive Landei mit dem furchtbaren Dialekt in seiner Wohnung? Adrian will seine Ruhe! Und weiter einsam leiden, so, wie er es verdient. Doch Wastl umgarnt ihn mit grauenvollen Gerichten und seinem strahlenden Lächeln, und mit jedem Tag, der vergeht, stiehlt er sich mehr in Adrians Herz …

Diesmal startet das E-Book gleichzeitig auf fast allen Plattformen:
Auf Amazon!
Auf thalia.de!
Auf hugendubel.de!
Auf weltbild.de!
Und allen anderen!

KU kommt später, weil das nicht gleichzeitig mit allem, was nicht Amazon ist, geht. Hier ist ein Blogbeitrag dazu, für alle, die es interessiert: https://www.reginamars.de/amazon-tolino-und-ku-und-eine-sehr-komplexe-veroeffentlichungsstrategie/

Und am Print sitze ich gerade.

Viel Spaß beim Lesen!