Konfliktscheu?

Dafür, dass !!!KONFLIKT!!! angeblich die wichtigste Schreibregel ist … hat meine Story bisher sehr wenig davon. Eigentlich ist da nur dieser Dude im Konflikt mit sich selbst und seiner Schüchternheit. Könnte das reichen? Keine Ahnung. Sonst hatte ich meist totale Abneigung zwischen den beiden Hauptdarstellern, dann noch Intrigen, mindestens einen Gegner und oft eine Schlägerei auf den ersten 10.000 Wörtern. Und diesmal? Äh … Shopping.
Mal sehen. Eine Lovestory braucht vielleicht gar nicht so viel Drama. Und wenn es zu langweilig ist, wird das schon jemand in die Rezensionen schreiben. Dann weiß ich fürs nächste Buch Bescheid. Es ist halt so, dass ich merke, wie mein Schreibstil sich ändert und mich das irritiert. „Tiefgefroren“ hatte schon ein deutlich langsameres Tempo, und das neue Buch geht noch träger voran. Für mich fühlt sich das alles richtig an, aber es kann sein, dass einfach nicht genug Probleme da sind, um die Handlung spannend zu machen. Andererseits … ist das eh immer Geschmackssache. Mir gefällt das langsame Tempo. Und da der zweite Teil, so ab der Mitte, gleich mit einer Schlägerei anfängt und mit Sex auf dem Friedhof weitergeht … mache ich mir eventuell zu viele Gedanken.

Heutiger Wordcount: 7.834 Wörter
Wordcount »Deathtroyer« (Arbeitstitel) insgesamt: 17.125 Wörter

Lieblingsstelle heute:
Als Charles antwortete klang seine Stimme rauer als sonst.
»Hättest du gern, dass das hier ein Date ist?«, fragte er.

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