Allgemein, Geblogge

Neuer Roman, neue Anthologie, neues Gekrakel

Kleines Update: Ich lebe immer noch (bin nur todmüde, haha) und komme sogar zum Schreiben. Gerade ist eine Kurzgeschichte von mir in der Anthologie „Sommernachtsflüstern“ erschienen. Weiter unten ist eine kleine Leseprobe für alle, die es interessiert.

Außerdem ist „Dichte Dichter 1: Milan“ beendet und komplett auf Wattpad erschienen. UND ich habe gleich weitergemacht und meine Seelengefährten-Story angefangen. Sie heißt „Seelengefährten: Ridley„, was ein sehr fauler Arbeitstitel ist. Der nächste wird besser, ich versprech’s. 🙂

Uuuund ich habe wieder für die Greenlight Press illustriert. 🙂 Die Zeichnungen sind so schön geworden, dass ich einfach damit angeben muss. 🙂

Hier sind Johanna und Leonardo aus „Das Erbe der Macht

Das M.O.R.D.s-Team

Portraits von allen Greenlight Press-Autoren und Mitarbeitern

 

Und, weil sie direkt danach noch Zuwachs bekommen haben, die entzückende I.Reen Bow

Das war’s soweit mit meinen Neuigkeiten. Also, bis auf die versprochene Leseprobe, die folgt jetzt. Ich geh mal wieder das Baby bespaßen. 🙂

++++ Leseprobe „Ramen am Rhein“ ++++

»Was ist jetzt?«, fragt er in inzwischen perfektem Hamburgisch. »Kommst du mit nach Düsseldorf? Ich fahre morgen eh, dann kann ich dich auch mitnehmen.«

»Mit dem Motorrad?«

»Ne, dem Auto.«

»Oh, gut.« Ich bin so langweilig. »Und was machst du in Düsseldorf? Familie besuchen?«

»Nein.« Sein Gesicht verschließt sich wie eine Auster. »Hab was zu erledigen. Unwichtig.«

Ich verkneife mir weitere Fragen und beschließe, spontan zu sein. »Ich bin dabei. Danke, Kyo.« Ich lächle. Er lächelt ebenfalls, allerdings liegt etwas Scharfkantiges in seinen Mundwinkeln.

»Oh, ich mache das nicht umsonst.«

»Kein Problem, wenn du warten kannst. Montag wird mein Gehalt …«

»Ich kann nicht warten.« Er beugt sich über den leeren Tisch, so weit, dass ich ihn riechen kann. Frisch geduscht, mit einer leichten Minznote. »Wenn ich dich mitnehme, lässt du mich endlich ran.«

»Äh, was?«, stottere ich.

Lauernd sieht er mich an. »Du weißt schon, was ich meine, oder?«

»Ja … klar.« Dieser Arsch. Er macht immer wieder so dumme Anspielungen. Als ob er das wirklich wollte. Aber so naiv bin ich auch nicht. Ich entscheide mich, mitzuspielen. »Ja, okay. Aber beschwer dich nicht, wenn es den Trip nicht wert war.«

»Oh, das wird es sein.« Selbst die Art, wie er seine Augenbraue hebt, ist cool. Mir kommen leise Zweifel. Er meint das doch nicht ernst, oder? Nein. Nein, garantiert nicht. Was soll Kyo denn mit mir?

»Super. Das sind ja … gute Neuigkeiten.« Ich räuspere mich und versuche, nicht rot zu werden. Vergeblich. »Dann bis morgen.«

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