Geblogge

Eigentlich bin ich am Freitag abend schon mit der Rohfassung von „Josh“ fertig geworden. 🙂 Lieblingsstellen gibt es keine mehr wegen Spoilergefahr. Und das Manuskript hat tatsächlich rund 88.000 Wörter. Bei der Überarbeitung gehen immer ein paar verloren, aber … Glückwunsch, Josh! Das sind über 20.000 mehr als geplant. Ich hätte ahnen müssen, dass ausgerechnet du überziehst. Wenn alles gutgeht, kommt das E-Book aber noch vor Weihnachten raus. 🙂

Geblogge

Gestern habe ich dank offizieller Ankündigung auf Facebook (und der daraus resultierenden potentiellen Blamage) über 6.000 Wörter geschafft. Mit Timer zu schreiben funktioniert einfach am besten. Heute wird es wohl nicht so viel, weil ich die 6.000 Wörter überarbeiten muss. Tippfehler zu verbessern ist ziemlich nervig, vor allem, wenn man so viele macht wie ich.
Luciens Familie bekommt einen unerwartet langen Auftritt. Auch mal nett, dass beide Protagonisten liebende Familien haben, die sie unterstützen (meistens). Die Story ist auf der Zielgeraden. Jetzt muss ich nur noch den Dominosteinen beim Umfallen zuschauen. Entspannt. Und ich habe mich damit abgefunden, erst kurz vor Weihnachten zu veröffentlichen. Auch wenn das heißt, dass ich etwas weniger verdiene, weil alle etwas anderes im Kopf haben als meine Bücher zu lesen. 🙂

Wordcount heute: 6.803 Wörter
Wordcount „Josh“ insgesamt: 77.575 Wörter

Lieblingsstelle:
Omi schaute erstaunt. »Ist ja schon gut. Dann sag’s ihm halt.«
»Will ich doch gar nicht.«
»Lucy, du bist ein elender Feigling.« Sie schnalzte wieder mit der Zunge. »Jetzt reiß dich halt zusammen und rück mit der Wahrheit raus.«
»Was soll das bringen?«
»Danach könntest du immerhin wieder in den Spiegel schauen, du Hasenfuß.«
Luciens Mutter legte ihre Hand auf Omis. »Nun ist aber gut, Mama.«
»Dein Sohn ist ein Hasenfuß, Bettina.«
Eine Falte erschien zwischen den Augenbrauen seiner Mutter. »Lucy, als dein Opa vorbeigekommen ist, um deine Oma zu ihrer ersten Verabredung abzuholen, hat sie sich im Wandschrank versteckt.«
»Da hätte ich auch bleiben sollen«, murrte Omi. »Der elende Nichtsnutz hat hier nie einen Handschlag getan. Lucy, deine Mutter hat sich erst nach einem Jahr getraut, deinem Vater zu sagen, das sie ihn auch liebt.«
»Was, so lange hast du gewartet?«, fragte Lucien seinen Vater.
Der lächelte selig. »Hat sich ja gelohnt. Außerdem hab ich zwei Jahre lang die Verlobungsringe mit mir rumgetragen, weil ich Schiss hatte, dass sie Nein sagt.«
Lucien sah vom einen zum anderen. »Wir sind alle Feiglinge?«, fragte er. »Ist das vererbbar?«

Geblogge

Halb schreiben, halb Illu-Jobs. So werde ich aber nicht bis Freitag fertig. 🙁 Morgen versuche ich mal, einen Endspurt zu starten. Aber die Stoy ist nach wie vor ein Genuss. Ab jetzt ist jede Szene eine Lieblingsszene. 🙂

Wordcount heute: 2.873 Wörter
Wordcount „Josh“ insgesamt: 70.772 Wörter

Lieblingsstelle:
Mit einem Knurren pfefferte er den Block auf den säuberlich aufgeräumten Tisch. Ein aufgeräumter Tisch war immer ein schlechtes Zeichen. Wenn er die Farben dem Ton nach aufreihte und die unzähligen Skizzenbücher ordentlich stapelte, hieß das, dass ihm nicht einfiel.
Leise seufzend trat er an das Ölbild heran. Es sah immer noch toll aus. Viel zu schön, um es mit einem mittelmäßigen Tattoo zu verschandeln. Joshs Finger strichen über den nackten, gemalten Rücken und zogen die Konturen der Taille nach. Kalte Farbe. Ganz anders als der echte Rücken. Der war warm, fest und nachgiebig an den richtigen Stellen. Nun, vermutlich befummelte Torben diesen Rücken gerade mit seinen Opa-Pranken.

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Heute konnte ich ein paar Szenen schreiben, auf die ich mich schon die ganze Zeit freue. Sex und Drama und Tränen und Leid … Okay, so viel Spaß habe ich gar nicht an Leid. Aber wenn dann doch alles gut wird … 🙂

Wordcount heute: 3.159 Wörter
Wordcount „Josh“ insgesamt: 67.899 Wörter

Lieblingsstelle:
Drei Minuten später standen sie in Joshs Zimmer und Lucien zog sein Shirt aus. Verschlungene Muskeln unter winterblasser Haut kamen zum Vorschein und Josh schluckte. Blass zu sein stand Lucien genau so gut wie sonnengebräunt.
»Das ist okay, oder?« Lucien kratzte seinen Nasenrücken. »Nachher ziehe ich mich ja auch aus. Das ist viel realistischer.«
»Hmjawas? Ja.« Josh riss sich mit Mühe von der schmalen Rille los, die sich senkrecht durch Luciens Bauch zog und erst am Nabel endete. Obwohl … Musste er das? Störte es Lucien überhaupt? Mit hämmerndem Herzen machte Josh einen Schritt auf ihn zu. Er konnte kaum atmen. Seine Hand glitt wie von selbst vor und legte sich auf Luciens Brust. Warmes Pochen drang in seine Fingerspitzen.

Geblogge

Okay, ich habe einenTrick gefunden, um ein wenig mehr zu schaffen: Morgens erst mal eine Stunde schreiben, bevor ich ins Büro gehe, wo die ganze Arbeit wartet. Wirkt Wunder. Und ich habe abends auch noch etwas hingekriegt. Was außerdem motiviert: Jetzt geht es mit den Erotikszenen los. Nach nur 60.000 Wörtern Vorbereitung. Warum ausgerechnet diese Story so viel Raum braucht, ist mir schleierhaft. Vielleicht will ich Ebernau einfach nicht loslassen. Es ist so schön da. 🙂

Wordcount heute: 2.033 Wörter
Wordcount „Josh“ insgesamt: 61.937 Wörter

Lieblingsstelle:
Er tat es schon wieder. Er log und flunkerte und … Ehrlich war er auch nicht. Lucien hasste sich dafür. Und es war auch noch Josh, den er belog. Sein bester Freund. Was für ein erbärmlicher Mistkerl musste man sein, um seinen besten Freund zu belügen, nur um … um ein paar Minuten länger im Paradies zu verweilen?
»Hörst du sie noch?«, flüsterte Josh und kraulte Luciens Nacken. Sie lagen dicht aneinandergeschmiegt auf Luciens Bett. Im Dunkel, so, wie sie es seit Sonntag jeden Nachmittag taten. Lucien schmiegte seine Stirn gegen Joshs Brust und labte sich an dem vertrauten, wunderbaren Geruch. Dem verbotenen Geruch. Der unwiderstehlichen Wärme, die durch den fadenscheinigen Pullover drang.

Geblogge

Zwei andere Aufträge sorgen gerade dafür, dass ich nicht viel zum Schreiben komme. Mal schauen, wie das morgen aussieht. Es ist der letzte Nano-Tag und ich habe fast 10.000 Wörter mehr als ich müsste. Vielleicht kann das Buch auch später herauskommen. Solange es vor dem 20. ist … Aber wenn Amazon dann hakt (kommt ab und zu vor), hätte ich wieder eine Zu-knapp-an-Heiligabend-Veröffentlichung. Mal schauen. Ab jetzt kommen jedenfalls nur noch Lieblingsszenen. 🙂 Wie eigentlich die ganze Zeit. Nur die letzten beiden Kapitel waren etwas schwieriger. Da musste Lucien sich seiner Vergangenheit stellen und sowas ist nie leicht. Auch nicht, wenn man es schreibt.
Übrigens habe ich jetzt fast 60.000 Wörter. Bei der Wortzahl sind die anderen Paare sich längst glücklich in die Arme gefallen. Josh dagegen eiert immer noch rum. Ich schätze, er braucht noch 10.000 mehr. Mindestens.

Wordcount heute: 1.204 Wörter
Wordcount „Josh“ insgesamt: 59.530 Wörter

Lieblingsstelle:
»Oh. Ich mag Pizza«, war alles, was Josh einfiel. Sie würden sich gleich küssen. Der Gedanke wirbelte in seinem Kopf hin und her, prallte von den Schädelwänden ab und löschte alles andere aus. Küssen. Lucien und er. Kein Grund, nervös zu sein, immerhin war das Joshs eigene Idee gewesen. Es war schließlich der einzige Weg, noch vor dem zweiten Date mit Torben herauszufinden, ob das Problem erledigt war.

Geblogge

Und das Buch geht auch gut voran. Und meine Facebook-Seite hat schon 500 Likes! Einziger Wermutstropfen: Mit der Anfang Dezember-Veröffentlichung von „Josh“ wird’s nichts. Frühestens der 15., allerdings sollte ich später auch nicht veröffentlichen, weil ich sonst dem Heiligabend ins Gehege komme. Mal sehen.
Die Messe war laut, trubelig und wunderschön und ich kann all die Eindrücke immer noch kaum in Worte fassen. Fotos folgen irgendwann. Auf jeden Fall hatten wir einen wunderschönen Stand, viel Spaß und die besten Leser der Welt sind vorbeigekommen, um uns mit Keksen und Pralinen zu füttern.
Und im Zug kann ich immer noch am besten schreiben. 🙂

Wordcount heute: 1.266 Wörter
Wordcount „Josh“ insgesamt: 57.308 Wörter

Lieblingsstelle:
Er kam sich wie ein Vollidiot vor. »Sorry.« War das alles eine Schnapsidee gewesen? Hatte er je andere Ideen als Schnapsideen? Warum hatte er den armen Lucien mit reinziehen müssen?
Der arme Lucien rammte seinen Zeigefinger auf den Knopf und hielt ihn gedrückt. Klingeln schallte aus dem Flur zu ihnen hinüber. Lange. Als er endlich losließ, war Fluchen hinzugekommen.
Nichts geschah. Lucien klingelte wieder. Schließlich sprang er die Treppenstufen hinunter, hob einen leeren Joghurtbecher vom Boden und feuerte ihn gegen das Fenster im ersten Stock.
»Mach auf, du Feigling«, brüllte er. Sein Gesicht war eine wütende Fratze. »Ich weiß, dass du da bist.«
Josh starrte ihn an.
»Justin, du Stück Scheiße! Mach auf!« Luciens Stimme hallte von den Häuserwänden wieder. »Schieb deinen hässlichen Arsch auf die Straße oder ich schmeiß dein Fenster ein!«
»Lucien …«, begann Josh, als sie ein Summen hörten. Die Tür.

Geblogge

„Schneestürmchen und Glühweinwürmchen“ kam gestern heraus und ging sofort durch die Decke. Nummer Eins in Gay Romance und Top 50 insgesamt! Ich bin sehr, sehr stolz auf uns. 🙂 Und morgen, auf der BuchBerlin, werde ich endlich den Print in den Händen halten. Und mir Autogramme von meinen Mit-Autorinnen holen!

Zwei Tage lang habe ich leider gar nichts geschrieben, weil ein größerer Illu-Auftrag fertig werden musste. Ist er jetzt auch, größtenteils. Dafür habe ich gestern im Zug nach Berlin viel geschafft. Sie haben sich endlich geküsst! Und nun geht das Drama weiter, wobei, so dramatisch ist das alles gar nicht. Das ist eine gemütliche Geschichte. 🙂

Wordcount heute: 3.809 Wörter
Wordcount „Josh“ insgesamt: 45.036 Wörter

Lieblingsstelle:
Weich
, dachte er. Gut. Heiße Lippen knabberten und zupften an seinen, so vorsichtig, so drängend, dass ihm schwindlig wurde. Schließlich kapierte er, dass er ihnen entgegenkommen musste, wenn er mehr wollte. Er lehnte sich in den Kuss, presste seinen Mund auf Luciens und öffnete beide ein wenig weiter. Da war sie. Eine nasse Spitze, die seine Unterlippe streifte. Schauer rannen durch seine Bauchgegend.
Dann war es wieder vorbei. Schwer atmend zog Lucien sich zurück. Er wandte sich ab, drehte sich um, sah Josh an und gleich darauf zu Boden.
»Worum machst du dir Sorgen, du Vollidiot?«, platzte Josh heraus. »Du küsst super!«

Geblogge

40.000 Wörter, 24 Kapitel und … der erste Kuss bahnt sich endlich an. Den hab ich mir allerdings bis morgen aufgehoben, um motiviert zu bleiben. Man soll aufhören, wenn’s am schönsten ist (okay, in Wahrheit musste ich los, bevor Aldi zumacht).

Wordcount heute: 5.269 Wörter
Wordcount „Josh“ insgesamt: 41.226 Wörter

Lieblingsstelle:
»So.« Josh setzte sich vor ihn und schenkte ihm sein bestes Lausbubengrinsen. »Stell dir vor, ich bin Torben und wir sind auf einem Date. Was sagst du?«
Nervosität krallte sich in Luciens Körper, kaum, dass Josh es ausgesprochen hatte. Wie albern. Trotzdem war sein Kopf wie leergefegt. Was sollte er sagen?
»Also.« Er knetete die Hände zwischen den Knien. »Torben.«
»Holst du dir gerade einen runter?«, fragte Josh neugierig.
»Was?!«
»Du bewegst deine Hände unter der Tischplatte«, sagte Josh vorwurfsvoll. »Was soll Torben denn da denken?«
»Dass ich …« Lucien knurrte leise und legte die Hände auf den Tisch. »Das wird er nicht denken.«
»Wer weiß?« Josh wiegte den Kopf hin und her. »Vielleicht hat Torben eine schmutzige Fantasie.«
»Hat er nicht!«
»Woher willst du das wissen?«
»Er arbeitet bei einer Versicherung. Der hat gar keine Fantasie.«

Neuerscheinung

Es gibt was Neues! Schon im Sommer hat die fabelhafte Jona Dreyer mich eingeladen, an ihrer Weihnachtsanthologie teilzunehmen. Und ich hatte direkt eine Idee, was dazu führte, dass ich bei brütender Hitze über eine Weihnachtsfeier schrieb, die aus dem Ruder läuft. Ich habe mich mit brutalem Extrem-Weihnachts-Playlist-Hören gerettet. Die Story ist eine beknackte Romantikkomödie im Stil von „Diagnose: Depp“ geworden. Also hoffentlich das, was meine Leser wollen. 🙂 Die anderen vier Geschichten in der Anthologie sind natürlich noch viel niedlicher, romantischer und zuckersüßer! Und die anderen Autorinnen (Achtung, Trommelwirbel) sind: Tharah Meester, Sara Pearson, Luzie Engels und natürlich Jona Dreyer!
Das E-Book kann man schon auf Amazon vorbestellen. Am 23. November erscheint es dann. Selbstverständlich gibt es auch ein Taschenbuch und wer auf der BuchBerlin ist, kann es sogar von fast allen Beteiligten signieren lassen. Die Jona hat nämlich den Stand schräg gegenüber von unserem. 🙂

Kleine Leseprobe meiner Story „Rudolf, das unfähige Rentier“
»Scheiß-Kostüm!«, knurrt Balduin und zerrt an seinem roten Mantel herum. »Erzähl mir mal, wie ich damit Sandra aus der Personalabteilung rumkriegen soll.«
»Erzähl mir mal, wie du sie überhaupt rumkriegen wolltest«, sage ich. »Sandra kann dich nicht leiden.«
Im Spiegel der Herrentoilette rücke ich mein Rentiergeweih zurecht, so dass es einen Winkel von exakt 167 Grad hat. Ich habe überprüft, welcher Winkel mich am verwegensten aussehen lässt und das Ergebnis war eindeutig. Leider sehe ich von vornherein nicht besonders verwegen aus, aber, na ja: Ich bin Buchhalter.
»Ach, die tut nur so.« Balduin winkt ab. »Was verstehst du denn von Frauen?«
»Nicht viel«, gebe ich zu. »Aber wenn sie auf dem Sommerfest »versehentlich« ihren Drink auf deine Hose schütten, wollen sie dich los werden.«
»Oder sie wollen dich ohne Hose sehen.«
Ich schaue ihn bedauernd an. Balduin verschränkt die Arme vor seinem ausladenden Weihnachtsbauch. Den weißen Bart hat er sich auf die Stirn geschoben wie ein schlechtes Toupet. Beinahe kann ich mir vorstellen, wie er aussah, als er noch Haare hatte.
»Das war auf dem Sommerfest«, sagt er. »Jetzt ist die Weihnachtsfeier.«
»Und was hat sich deiner Meinung nach in den vergangenen sechs Monaten verändert?«
»Ich …« Balduin schnaubt verächtlich. »Du sei mal ganz ruhig. Ich trau mich wenigstens, meinen Schwarm anzusprechen. Im Gegensatz zu dir, du feiges Rentier.«
»Paarhufer sind Fluchttiere«, murmele ich und sehe zu Boden. Meine rote Nase löst sich und plumpst herunter. »Und es ist schwerer als bei dir … Ich weiß doch nicht mal, ob er auf Männer steht.«
»Kleiner Tipp vom Weihnachtsmann: Das findest du nicht heraus, wenn du nicht fragst.« Balduin wackelt mit den Augenbrauen.
»Mja.« Ich seufze. Dann straffe ich mich, balle die Fäuste und schaue ihm fest in die Augen. »Ich hab’s dir noch nicht gesagt, aber heute traue ich mich. Heute werde ich ihm … Heute sage ich Nick, dass … Also zumindest will ich ihn fragen, ob wir mal was trinken gehen.«
»Was, echt? Ich dachte, du trinkst nicht.«
»Nur selten.« Ich räuspere mich. »Ich schätze den Kontrollverlust nicht. Und außerdem muss ich deinen besoffenen Arsch dauernd nach Hause fahren, also kann ich nie …«
Frau Grobenolmer, die Personalchefin, steckt den Kopf in die Herrentoilette.
»He, Weihnachtsmann! Rudolf! Bereit, Frohsinn zu verbreiten, ihr Eumel?«
Die hat eindeutig schon vom Weihnachtspunsch schnabuliert. Ihre Nase ist röter als meine. Also meine falsche.
»Immer!, grunzt Balduin. »Oder, Rudi?«
»Rudolf.« Ich hasse Verniedlichungen. Nach 5 Jahren Freundschaft sollte Balduin das eigentlich kapiert haben. Hat er aber nicht.

Zu Josh: Das Buch hat eindeutig die sich am langsamsten entwickelnde Romanze, die ich seit meinen Anfängen geschrieben habe. Und damals habe ich mich einfach nicht getraut, so früh mit Romantik (und Erotik) loszulegen. Also warum habe ich so viel Spaß? Liegt es daran, dass ich die Charaktere so sehr mag? Sollte ich die mögen? Oder sollte ich ihnen lieber furchtbare Dinge antun? Aber das kann ich gerade nicht und ich mag diese langsame, alberne Schnulze. <3

Und ich habe das Bloggen sträflich vernachlässigt … 🙁 Inzwischen bin ich schon 10.000 Wörter weiter als beim letzten Post.

Wordcount heute: 2.774 Wörter (bisher)
Wordcount „Josh“ insgesamt: 34.309 Wörter

Lieblingsstelle:
Lucien seufzte. »Josh. Mach dir keinen Kopf. Das wird alles. Wirst sehen, in einem halben Jahr oder so denkst du an die ganzen Sorgen zurück und lachst dich tot.«
»Meinst du?«
»Na klar. Dann hast du eine total liebe Freundin und schaust dir Kunstunis in ganz Europa an und … Was immer du noch machst. Du schaffst das.«
»Danke.« Joshs Stimme klang so rau, dass Lucien seine Arme ausbreitete und ihn angrinste. Hatte eigentlich nur ein Scherz werden sollen, aber Josh warf sich hinein.
Er klammerte sich an Luciens nacktem Rücken fest, als würde nur dessen Körper ihn über Wasser halten. Ups. Vorsichtig schloss Lucien die Arme um Josh. Sehr vorsichtig. Er spürte die glatte, warme Haut und die Rippen und Muskeln und die Wirbelsäule und … Durfte er das? Sollte er irgendwie … klopfen oder reiben oder lieber gar nichts tun? Konnte Josh spüren, wie hart sein Herz gerade hämmerte? Konnte jemand sie im Dunkeln sehen? Das … war doch keine Falle, oder? Aber Josh würde doch nicht …
Hitze breitete sich in Luciens Körper aus.
Mist, dachte er. Das war ein Fehler.